Samstag, 02. Juli | 21:00 h
Erbdrostenhof Münster

Feuerspiegel

Gudula Rosa | Blockflöten
Marko Kassl
| Akkordeon

„Der Atem ist der lebendige Hauch der Seele, weil sie ihn trägt und sein Schwingvermögen ist, und zwar jedesmal, wenn der Mensch den Atem in sich einziehen und wieder ausströmen lässt, um so leben zu können“, sagte Hildegard von Bingen im 12. Jh. Auch an diesem Satz inspiriert sich die Improvisation Des Duos Rosa/Kassl über ein Lied der Mystikerin. Eine mittelalterlich anmutende Symbiose, die sich auflöst und hochvirtuos-euphorisch endet, gehen Blockflöte und Akkordeon im „Feuerspiegel“ Christensens ein. Zeitlosigkeit verströmen in den „Vogelfragmenten“ die Klangschichtungen des Akkordeons, über denen die Großbass-, Sopranino- und Sopranblockflöten tanzen. Durch Jahrhunderte und Kulturkreise getrennt, ziehen die Stücke, die der europaweit konzertierende, an den Hochschulen in Detmold und Amsterdam unterrichtende Akkordeonist und die international gastierende, an der Westfälischen Schule für Musik und der Musikhochschule Münster unterrichtende Blockflötistin präsentieren, durch ihre Archaik in Bann.


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Einzelkarte: 25 €, erm. 20 €

Kombikarte:
2 Konzerte am 1. und 2. Juli
42 €, erm. 32 €

3 Konzerte am 1. und 2. Juli
60 €, erm. 45 €
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Adresse
Erbdrostenhof
Salzstraße 38
48143 Münster
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PROGRAMM
Toshio Hosokawa
(*1955): Birds Fragments IIIb für Blockflöte und Sho oder Akkordeon
Gudula Rosa/Marko Kassl: Improvisation über ein Lied von Hildegard von Bingen (1098–1179) für Paetzold Kontrabassblockflöte und Akkordeon
Mogens Christensen (*1955): Feuerspiegel für Blockflöte und Akkordeon




The Father, the Son and the Godfather


Paradiso Musicale

Dan Laurin | Blockflöten
Rastko Roknic | Barockviola
Mime Brinkmann | Barockcello
Anna Paradiso | Cembalo

„Für die Besetzung von Paradiso Musicale gibt es nur sehr wenige Originalkompositionen – das Trio von C.P.E. Bach ist vielleicht die einzige. Daher steht es uns frei zu spielen, was wir wollen, für welche Besetzung es auch immer komponiert worden ist. Dies ist tatsächlich ein eher barocker Ansatz, mit Sicherheit aber auch einer, den jeder Jazzmusiker wahrnimmt, ohne lange zu fragen. Mit Musikern wie John McLaughlin, Prince, Frank Zappa und Taraf de Haïdouks als Vorbildern ist unser ultimatives Ziel, bei einem Auftritt das Gefühl einer jam session aufkommen zu lassen. Daher ist unser Umgang mit Konzepten wie Authentizität und Werktreue weniger dogmatisch: Am Ende hängt alles von der Kreativität und dem kritischen Denkvermögen des Einzelnen ab.“ (Paradiso Musicale) Dan Laurin und Anna Paradiso verstärken mit Mime Brinkmann und Rastko Rolnic zwei international gefragte Spezialisten für Alte Musik. Unterm barocken Götterhimmel spielen sie eine ‚göttliche Trinität‘, den Vater J.S., den Sohn C.P.E. und dessen Paten, Telemann, auf die Bühne: Es jamt ‚atemberaubend‘ vital.

PROGRAMM
G. Ph. Telemann
(1681–1767): Triosonata d-Moll für Altblockflöte, Viola und B.c. | .
Sonata G-Dur für Viola und B.c.| Triosonata g-Moll für Altblockflöte, Viola und B.c.
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–88): Trio F-Dur für Bassblockflöte, Viola und B.c.
Johann Sebastian Bach (1685–1750): aus der Cellosuite d-Moll, BWV 1008
 
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