SO 02. September | 18:00 Uhr
Große Kirche | Steinfurt-Burgsteinfurt

Buon divertimento!
ELSE ENSEMBLE
Niklas Liepe Violine | Lena Eckels Viola | Valentin Scharff Violoncello | Peter Josiger Kontrabass | Tim Henning Lüttge Flöte | Shelly Ezra Klarinette | Teddy Ezra Klarinette, Bassethorn | Theo Plath Fagott | Marc Gruber Horn

Selten gespieltem und eher unbekanntem Repertoire hat sich das Else Ensemble verschrieben, mit renommierten Preisen ausgezeichnete junge Musiker*innen aus Deutschland und Israel, die international gastieren. Sie haben sich nach der expressionistischen Dichterin Else Lasker-Schüler benannt. Mit Mozarts Fragment stellt das Ensemble eine lebhafte Vorstudie zu dessen Klarinettenquintett K 581 vor, in dem der Klassiker die Ausdrucksmöglichkeiten der Klarinette radikal erweiterte. An der Klassik und frühen Romantik orientierte sich Adolphe Blanc. Der Komponist, der heute wiederentdeckt wird, bot mit seinen Kompositionen der in Paris seinerzeit vorherrschenden Opernmode die Stirn. Er schrieb "absolute Musik", die dem Publikum gefiel, und hielt damit in Frankreich die Tradition der Kammermusik aufrecht. Sehr charmant, wunderbar sanglich und empfindsam, ist sein Septett Opus 40 mit einer konzentriert-wilden Tarantella im Scherzo: einer exquisiten und originellen Miniatur, die vor rhythmisch-melodischer Energie birst. Heiter auch die Grundstimmung von Brahms' erster Serenade, die in Detmold, am Hof Prinz Leopolds II., als Nonett entstand. Der 25-Jährige ließ sich von den famosen Bläsern seines Orchesters anregen und von Haydn und Mozart, der farbenfroh-schillernden Welt ihrer klassischen Divertimenti. Buon divertimento - viel Vergnügen!

PROGRAMM
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) / Franz Beyer (*1922): Fragment F-Dur KV Anh. 90 für Klarinette, Bassetthorn und Streichtrio
Adolphe Blanc (1828-1885): Septett E-Dur op. 40
Johannes Brahms (1833-1897): Serenade Nr. 1 D-Dur, op. 11




Große Kirche | Steinfurt-Burgsteinfurt
Der ursprünglich romanische Bau der Hauptkirche der Ev. Kirchengemeinde Burgsteinfurt hat gotische Fenster und Portale. Barockorgel und Kanzel kamen 1648 hinzu. Für exzellente Akustik sorgen das hölzerne Tonnengewölbe, eines der ältesten seiner Art, und die Empore. Bemerkenswert der Lettner von 1487 und die Ehrenloge für den Patron der Kirchengemeinde, den Fürsten zu Bentheim und Steinfurt.

In Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Burgsteinfurt | www.ekbf.de


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Adresse / Anfahrt
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Steinfurt-Burgsteinfurt

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